MEIN EINSTIEG ZUM P-VEGETARIER

Hallo meine Lieben 🐷

vor ca. 2 Monaten habe ich mich endgültig dazu entschieden, Fleisch von meiner Speisekarte zu streichen. Seit ich denken kann, habe ich nur selten Fleisch, wenn dann auch „nur“ Pute oder Hähnchen, gegessen. So richtig geschmeckt hat es mir jedoch nie. Ihr fragt euch sicherlich, wie ich dazu gekommen bin, den Entschluss zu fassen, kein Fleisch mehr zu essen?

Im Unterbewusstsein fing es bei mir schon sehr früh an. Wie bereits erwähnt, habe ich nie richtig Geschmack an Fleisch empfunden. Ich habe es gegessen, wenn meine Familie es gekocht hat oder man selbst die „Standardgerichte“, wie Spagetti Bolognese, zubereitet hat. Ich kannte es einfach nicht aus meiner engeren Umgebung, kein Fleisch zu essen. Ich empfand es also als „normal“ und habe nie darüber nachgedacht. Als ich am Anfang diesen Jahres auf dem Weg zur Arbeit war, kam mir ein Transporter, der Schweine aufgeladen hatte, entgegen. Ich sah diesen LKW und war auf einmal bedrückt und erschrocken. Erschrocken darüber, wie die Tiere auf engem Raum, auf dem Weg zu Ihrem Lebensende waren. Ich stellte mir die Frage, warum und wegen wem die Tiere das Leid erfahren müssen? Wegen uns Menschen. Ab dem Zeitpunkt änderte sich meine Meinung zum Verzerr von Fleisch. Ich habe noch einige Monat immer wieder Pute oder Hähnchen verzerrt. Aber immer mit einem schlechten Gewissen und dem Gedanke an diesen Schweinetransporter. Als der Sommer kam und die heißen Tage endlich einsetzten, kam mir auf dem Heimweg wieder ein Transporter auf der Autobahn entgegen. Ich weiß nicht warum, aber ich hätte in diesem Moment weinen können. Es war schrecklich zu sehen, wie die unschuldigen Tiere auf engem Raum und bei 30 Grad transportiert wurden.

Das Ziel, ist jedem bekannt. Als ich zu Hause angekommen war, suchte ich das Gespräch zu meinem Freund. Ich schilderte ihm das Bild des Transporters und den Schweinen; das es mich seit langer Zeit bedrückt und ich nicht weiß, ob ich das weiterhin will. Ich muss dazu sagen, dass mein Freund gerne Fleisch isst und auch nicht komplett darauf verzichten würde. Jedoch unterstützte er mich in meinem Entschluss. An diesem Tag entschied ich mich, Fleisch von meiner Speisekarte zu streichen. Da ich jedoch noch Fisch esse, dass bei Vegetariern sehr umstritten ist, bezeichnet man es Pescetarismus oder auch als Pesco-Vegetarier.

Seitdem ich kein Fleisch mehr esse, fühle ich mich so befreit. Befreit von dem Gedanken, dass wegen mir unschuldige Tiere getötet und oftmals unter katastrophalen Bedingungen gehalten werden. Ich möchte hier keinen dazu überzeugen, den Verzerr von Fleisch einzustellen. Denn zwingen kann man keinen. Jeder muss für sich entscheiden, ob er mit dem Tod unschuldiger Tiere (Lebewesen wie du und ich) ein ruhiges Gewissen haben kann.

Nadine

Advertisements

3 Kommentare zu „MEIN EINSTIEG ZUM P-VEGETARIER

  1. Eine tolle Entscheidung von dir … wenn nur mehr Menschen so denken würden 🙂 Mir geht es ganz genau wie dir. Ich habe vor einem Jahr aufgehört Fleisch zu essen, da ich es einfach nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren konnte, dass Tiere nur damit ich sie essen kann leiden… ich fühle mich seither auch so viel besser. Jedoch muss ich auch gestehen, dass ich noch Fisch esse 🙈
    liebe Grüße Kati

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s